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Mit dem KWFinder fing alles an, doch inzwischen bietet Mangools eine Vielzahl an SEO-Tools. Wie gut die sind, zeigt der Test.

Mangools SEO-Tools Test

Wenn es um SEO-Tools geht, fällt die Wahl oft besonders schwer. Da gibt es die großen, sehr teueren SEO Suiten und die vielen kleinen SEO-Tools, von denen vorab aber niemand so richtig weiß, was sie am Ende eigentlich liefern. Meistens sind es nur einzelne Funktionen, die sich auf Content, Onpage, Offpage oder Backlinks konzentrieren, jedoch selten alles gemeinsam bieten. Alles zusammen gibt es also eher selten und selbst die großen SEO-Tools versprechen zwar viel, liefern dann aber nur Grundfunktionen, mit zusätzlich buchbaren Addons oder Modulen, die den Umfang erweitern. Nur eines haben alle SEO-Tools gemeinsam: Sie versprechen die beste und letzte Lösung zu sein, die alle Wünsche erfüllen kann.

In Wahrheit lässt sich das perfekte SEO-Tool natürlich kaum finden. Die großen Lösungen sind meist viel zu teuer, als dass sie im Einsatz für eine Nischenseite oder einen kleinen Blog überhaupt Sinn ergeben würden und die kleinen SEO-Tools sind eben vor allem eines, für viele dann doch ein wenig zu klein.

Mangools ist anders. Zum einen ist es, gerade im Jahresabo, extrem günstig, zumindest im Vergleich mit den meisten anderen SEO-Tools. Zum anderen besteht Mangools aus mehr als nur einem Tool, es beinhaltet nämlich gleich eine ganze Handvoll nützlicher SEO-Tools, die allesamt in direkte Konkurrenz mit den Großen gehen.

Ich habe mir also ein Jahresabo besorgt, um mir die Mangools SEO-Tools über einen längeren Zeitraum hinweg anzusehen und sie entsprechend sorgfältig testen zu können. Nicht mal eben so zwischendurch, sondern über einige Monate hinweg und im produktiven Einsatz als Content-Manager, Webmaster und natürlich auch Nischenseitenbetreiber.

Was ich während dieser Zeit herausgefunden habe und was die Mangools SEO-Tools am Ende wirklich können, verrät mein ausführlicher Test auf dieser Seite. Der bespricht dabei jedes SEO-Tool von Mangools im einzelnen genauer und fasst am Ende noch einmal alles in einem abschließenden Fazit zusammen. Anfangen möchte ich mit dem KWFinder, mit dem damals alles begann. Denn der KWFinder war wirklich eine kleine Wunderwaffe für die Keyword-Recherche.

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KWFinder

Bekannt wurde der KWFinder in der Zeit, in der Google seinen hauseigenen Keyword Planner plötzlich stark limitierte und damit vielen Websitebetreibern das kostenlose SEO-Tool für ihre Keyword-Recherche wegnahm. Als eine Google Keyword Planner Alternative galt damals KWFinder, auch deshalb, weil viele der anderen SEO-Tools von Mangools zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht existierten. Mangools stand daher für den KWFinder und galt preislich, wie auch funktionell, als das beste SEO-Tool für die Keyword-Recherche. Schnell sprach sich das herum und so wurden aus dem kleinen aber feinen KWFinder, schlussendlich die dann Mangools SEO-Tools.

Im ersten Abschnitt meines Tests, habe ich mir daher zunächst den KWFinder genauer angesehen. Wer möchte, kann sich auch einfach das Video dazu anschauen, welches die einfache Keyword-Recherche mit dem KWFinder noch einmal verdeutlicht darstellt und die Funktionen genauer vorstellt. Weitere Details folgen dann im Test darunter.

Keyword-Recherche mit KWFinder

Die Keyword-Recherche mit dem KWFinder, ist so simpel wie effizient. Auf der Startseite wird zunächst einmal das eigentliche Keyword eingegeben. Dann lässt sich auswählen, ob die Suche im KWFinder lokal eingegrenzt werden soll. So lassen sich Länder, aber auch einzelne Städte auswählen, was für die lokale SEO-Optimierung von entsprechender Bedeutung ist. Als letztes gibt es dann noch die Möglichkeit, die Sprache der gefundenen Begriffe im KWFinder zu reduzieren, sodass beispielsweise nur Deutsche Keywords ausgegeben werden.

Einmal eingegeben, merkt sich der KWFinder diese Einstellung dann als Standard, sodass ihr nicht jedesmal Ort und Sprache neu auswählen müsst. Es ist eine eher optionale Einstellung, die für einige Bereiche aber sehr wichtig ist, bei der schnellen Keyword-Recherche im KWFinder jedoch keine allzu große Rolle spielt.

Ist das Hauptkeyword für die Suche entsprechend eingegeben worden und wurde die Keyword-Recherche selbst inzwischen bestätigt, leitet der KWFinder euch zur eigentlichen Übersichtsseite des SEO-Tools weiter. Dort gibt es auf den ersten Blick nun eine erschlagende Anzahl an Informationen, allerdings sind diese sehr gut sortiert und dank dem ansprechendem Design innerhalb vom KWFinder, erzeugt das User Interface auch eine klare Führung, sodass sich das Auge nicht verliert, sondern sofort versteht, wo hingeschaut werden muss, um die entsprechenden Informationen zu erhalten. Auch das ist sehr vorbildlich, denn viele SEO-Tools scheitern an einer einfachen Darstellung, der eigentlich recht komplexen Metriken. Dem KWFinder gelingt hier also schon einmal etwas, woran viele andere bereits scheitern.

Trends, SERPs und Sortierungen

Auf der linken Seite werden im KWFinder nun alle relevanten Keywords angezeigt, die die Keyword-Recherche hervorgebracht hat. Die Keywords selbst können dabei nach Suchvolumen, Trends und vielen weiteren Faktoren sortiert werden, sodass direkt eine nützliche Übersicht erzeugt wird. Auf den ersten Blick ist also ersichtlich, wie viele Suchanfragen es gibt und wie schwer es wird, bei der all der Konkurrenz im Google-Ranking zu bestehen. Für letzteres generiert der KWFinder auch die sogenannte Keyword-Schwierigkeit, doch dazu weiter unten mehr.

Auf der rechten Seite im KWFinder findet ihr nun alle Daten und Fakten zum links ausgewählten Keyword. Klickt ihr also auf ein entsprechendes Keyword, werden euch in der rechten Spalte im KWFinder noch einmal detailliertere Ergebnisse präsentiert. Zum einen die bereits erwähnte Keyword-Schwierigkeit, aber auch ein Verlauf in den Google Trends, also in welchen Monaten das Thema besonders viel gesucht wurde. Hier lässt sich daher ganz genau nachvollziehen, wie populär ein Keyword bei Google ist, aber auch, wie hoch die Chancen sind, mit der eigenen Seite bei Google ranken zu können.

Mit am besten finde ich aber den Ausschnitt der SERPs (Search Engine Result Pages), den der KWFinder ganz unten anzeigt. Dort werden nämlich die Top 10 Ergebnisse von Google ausgeben und zwar mitsamt all ihren relevanten SEO-Werten. Auf den ersten Blick kann ich im KWFinder deshalb schon sehen, welche Seiten auf den ersten Plätzen ranken, wie viele Backlinks sie aktuell besitzen, welche Autorität die Domains selbst haben und vieles mehr. Mit diesen Werten ist daher eine sofortige Einschätzung möglich, wie groß die Chancen stehen, bei Google auf PLatz 1 zu landen und ob die Konkurrenz überhaupt mit relativ wenig Aufwand geschlagen werden kann. Wer es noch genauer wissen möchte, kann mit »Analyze SERP« vom KWFinder direkt in das SERPChecker Tool wechseln, welches ich euch unten noch einmal einzeln vorstellen.

KWFinder Keyword-Schwierigkeit

Ein besonderes Feature beim KWFinder ist sicherlich die eigens generierte Keyword-Schwierigkeit. Immer wieder arbeitet Mangools an deren Gültigkeit und versucht den Wert gezielt zu verbessern, um die höchstmögliche Relevanz bei der SEO-Optimierung zu erzeugen. Erst vor kurzem gab es ein großes Update im KWFinder, um die Werte der Keyword-Schwierigkeit noch einmal entscheidend zu verbessern und ihre direkte Relevanz im SEO-Tool zu erhöhen.

Tatsächlich ist die Keyword-Schwierigkeit von Mangools der wohl beste Indikator am Markt geworden. Zumindest ist mir kein Wert bekannt, der in meinen Fällen bislang präziser funktionierte, als die Angabe im KWFinder. Im Gegenteil sogar. Während viele SEO-Tools zwar einen ungefähren Wert errechnen, der am Ende dann aber meist gar nicht so aussagekräftig ist, liefert der KWFinder hier die tatsächlich zu erwartende Keyword-Schwierigkeit. Sobald der Wert in den roten Bereich rutscht, ist es daher fast unmöglich, mal eben mit einer Nischenseite zu ranken.

Die wohl beste Einschätzung, wenn es um die Keyword-Schwierigkeit geht, liefern derzeit aber wohl die amerikanischen SEO-Unternehmen MOZ und Majestic. Genau auf diesen Werten baut auch der KWFinder auf, der sie gezielt priorisiert und so verschiedene Keyword-Schwierigkeitsstufen ausgibt. Es werden also sowohl die Werte von MOZ, als auch auch Werte von den Majestic SEO-Tools herangezogen. Am Ende liefert die Angabe im KWFinder so etwas wie eine Kombination aus Domain Authority und Page Authority von MOZ, sowie den verschiedenen Flow-Metriken von Majestic. Genau deshalb hat die Angabe im KWFinder für mich auch so viel Relevanz und nur deshalb funktioniert sie bei der Bewertung von Keywords auch so verblüffend gut.

Insgesamt ergibt all das dann sechs stufen der Keyword-Schwierigkeit, jeweils zwei in einer Farbe. Grün für sehr leicht oder leicht. Gelb für machbar und schwierig. Sowie Rot, welches im KWFinder für sehr schwer und nahezu unmöglich steht. Auf den ersten Blick wird durch die Farbangabe also deutlich, wie die Keyword-Schwierigkeit eingeschätzt wird und ob es sich überhaupt lohnt, mit der eigenen Seite in die Konkurrenz zu gehen.

Wie oben schon erwähnt, gehört die Keyword-Schwierigkeit, welche im KWFinder entsprechend wird, für mich mit zu den vertrauenswürdigsten Quellen überhaupt, wenn es um die erste Einschätzung von Keywords geht. Wo ich bei anderen Tools also erst noch einmal prüfen muss, ob die Keyword-Schwierigkeit wirklich so hoch liegt, kann ich dem KWFinder in diesem Punkt tatsächlich blind vertrauen.

W-Fragen und Google Suggest in Deutsch

Doch die Mangools SEO-Tools wären nicht die Mangools SEO-Tools, wenn sie nicht noch mehr bieten würden. Im Grunde legt Mangools einfach immer einen drauf, um die Konkurrenz alt aussehen zu lassen. Statt also nur die Keyword-Recherche mit dem KWFinder zu absolvieren, kann ich in diesem auch gleich W-Fragen generieren und Google Suggest nutzen, um weitere Keywords zu finden.

Dafür wird lediglich der entsprechende Reiter über dem Keyword selbst ausgewählt und schon greift der KWFinder die entsprechende API ab, um mögliche Fragen zu finden. Das erspart einem das unnötige Wechseln zwischen verschiedenen SEO-Tools und integriert alles direkt in den KWFinder.

Auch Google Suggest ist immer wieder nützlich, um kein Longtail-Keyword zu übersehen. Google Suggest nutzt die Google Auto-Vervollständigung, um zu jedem Buchstaben im Alphabet die entsprechende Erweiterung zu erzeugen. So erzeugt der KWFinder jede Menge Nischen-Keywords und lässt mich am Ende alles so sortieren, dass ich nur diejenigen behalte, die für meine eigene Website in Frage kommen. Dank der Sortierungsfunktion im KWFinder, filtere ich dabei gleich alles aus, was zu schwer erscheint oder zu wenig Suchvolumen besitzt.

Keyword-Listen erstellen

Besonders gelungen ist am Ende tatsächlich auch die praktische Listenfunktion. Gerade weil der KWFinder so ordentlich arbeitet und gerade weil ich im SEO-Tool alles nach belieben sortieren und ordnen kann, sind natürlich auch viele Keywords dabei, deren Keyword-Schwierigkeit zu hoch liegt oder deren Suchvolumen zu gering ausfällt, als dass es sich lohnen würde.

Um nun ausschließlich die für mich wichtigen Keywords zu verwenden, kann ich diese im KWFinder mit einem Sternchen markieren und damit auf eine sogenannte Keyword-Liste setzen. Diese Listen dürfen frei benannt und im KWFinder gespeichert werden. In meinem Fall erstelle ich also eine Liste, die nur die von mir ausgewählten Keywords enthält, für die ich am Ende auch ranken möchte. Also ausschließlich Keywords mit einer akzeptablen Schwierigkeit und einem entsprechend hohem Suchvolumen.

So erzeuge ich eine personalisierte Auswahl an Keywords, die ich vom KWFinder dann direkt in den SERPWatcher kopieren kann, um dort die Rankings meiner Website zu verfolgen. Oder ich belasse sie einfach in der Liste, um später über den KWFinder auf sie zurückzugreifen.

SERPWatcher

Der SERPWatcher ist der Rank-Tracker in den Mangools SEO-Tools. Hier werden also die eigenen Websites, mitsamt den entsprechenden Keywords eingetragen, um deren Rankings in Google auf den Tag genau zu verfolgen. Die eben erwähnten Keyword-Listen, die im KWFinder erzeugt werden, können dabei völlig frei importiert werden, sodass ich all die wichtigen Keywords nicht extra noch einmal eingeben muss. Ziemlich praktisch und durchdacht, da die SEO-Tools an vielen Stellen ihre gemeinsamen Werte nutzen und so übergreifend funktionieren.

In diesem Abschnitt dreht sich nun aber alles um den SERPWatcher. Auch hier habe ich wieder ein Video erstellt, welches die Funktionen beispielhaft demonstriert und verdeutlicht, wozu der SERPWatchter im Alltag verwendet werden kann. Im Text unten gehe ich natürlich noch genauer auf die einzelnen Funktionen des SEO-Tools ein.

Rankings im Blick behalten

Der SERPWatcher ist ein klassischer Rank-Tracker. Das SEO-Tool selbst scannt und analysiert also nicht einfach eine große Datenbank mit populären Keywords, sondern funktioniert für jeden Nutzer ganz eigenständig.

Im SERPWatcher werden daher zunächst einmal die eigenen Website eingetragen. Hier müsst ihr euch entscheiden, ob ihr die Mobile- oder die Desktop-Variante tracken wollt. Da sich beide bei Google inzwischen stark voneinander unterscheiden, der Mobile Traffic in der Regel aber immer deutlich höher liegt, würde ich die Mobile-Version bevorzugen. Je nach Wunsch, könnt ihr aber auch bei verwenden und zwischen Mobile und Desktop frei wechseln.

Auch das Land ist vorab wählbar, ihr könnt im SERPWatcher also auch Rankings in anderen Ländern verfolgen. Anschließend müsst ihr nur noch die Keywords eintragen, die ihr anschließend tracken möchtet und könnt diese, wie oben schon erwähnt, auch kinderleicht über den KWFinder importieren oder eben direkt von einer gespeicherten Keyword-Liste heranziehen. Frei eingeben könnt ihr selbige natürlich auch, doch nur wenige SEOs werden für jede Website all ihre Keywords im Kopf haben. Also erst in den KWFinder, dann zum SERPWatcher.

Mobile und Desktop Rankings

Wer sowohl die Mobile- als auch die Desktop-Variante seiner Keywords und Rankings im Blick haben möchte, kann das Tracking anschließend einfach klonen. Die zuvor eingegebenen Keywords, werden dann zur jeweils anderen Version hinzugefügt und ebenfalls analysiert. Geht ganz schnell und erfordert nur einen Klick auf den entsprechenden Button. Alternativ können für jede Variante auch verschiedene Keywords getrackt werden, was praktisch ist, wenn bestimmte Keywords auf Desktop und andere auf Mobile-Versionen angelegt sind.

Wichtig zu wissen ist hier, dass der SERPWatcher, je nach gewähltem Tarif, ein Limit an Keywords setzt. Im Basic sind es 200, im Premium 700 und im Agency-Tarif bereits 1500 Keywords. Das klingt zunächst viel, doch je nach Anzahl eurer Websites, sind diese Limits tatsächlich recht schnell erreicht.

Pro Website, habt ihr schließlich oft bereits eine lange Liste an Keywords, von denen jedes einzelne zählt. Habt ihr also 50 Rankings bzw. Keywords im KWFinder gewählt, die ihr nun dauerhaft für eure Website im Auge behalten wollt, sind das bei der Mobile- und Desktop-Variante zusammen, bereits 100 Keywords, die der SERPWatcher von eurem Tarif abzieht. Für eine einzige Seite versteht sich. Der Basic-Tarif reicht meist also wirklich nur für eine oder zwei Websites aus, alle mit mehreren Projekten, greifen daher lieber direkt zum Premium-Tarif.

Ranking-Veränderungen sehen und verfolgen

Live-Daten liefert der SERPWatcher dabei nicht. Das SEO-Tool scannt die Keywords einmal pro Tag und aktualisiert dann die entsprechenden Werte, innerhalb des SEO-Tools. In der Liste seht ihr folglich immer, wie der aktuelle Wechsel aussieht, was die durchschnittliche Position bei Google ist und welcher Bestwert über die Zeit hinweg erreicht werden konnte.

Das reicht allerdings vollkommen aus, um die Keywords eurer Website entsprechend im Auge zu behalten und tagesaktuelle Änderungen direkt mitzuverfolgen zu können. Genau wie beim KWFinder, teilt sich das Design auch hier wieder in zwei Spalten auf, sodass auf der rechten Seite noch weitere Informationen zum Vorschein kommen.

Hier wird unter anderem der Dominance Index angegeben. Dieser bewertet die hinterlegten Keywords und versucht eine Angabe darüber zu machen, wie hoch eure tatsächliche Dominanz in den Suchergebnissen bei Google ausfällt. Genauer gesagt, gibt er an, wie die Traffic-Verteilung erwartungsgemäß aussehen wird. Erreicht ihr im Dominance Index also einen Wert von 100, kommen quasi alle organischen Besucher aus der Google-Suche direkt auf eure Website. In der Realität liegt der Wert im SERPWatcher natürlich meist deutlich niedriger.

Besucherzahlen schätzen

Die zu erwartenden Besucher, sind ein gutes Stichwort, denn auch hier kann der SERPWatcher mit spannenden Analysen punkten. Die rechte Seite im SEO-Tool, befasst sich nämlich vor allem mit den zu erwartenden Besucherströmen, wie auch der eben vorgestellte Dominance Index es versucht.

So werden unter anderem auch die aktuellen und größten Ranking-Veränderungen angezeigt, die Positionswechsel deutlich machen und damit verbundene Besucherströme aufzeigen. Wie viele Besucher kommen hinzu und wie viele verschwinden, aufgrund von schlechteren Rankings? Über solche Werte weiß der SERPWatcher überraschend gut bescheid und liefert erstaunlich passende Schätzungen ab, die durchaus von Wert sind, wenn auch nicht zu einhundert Prozent aussagekräftig.

Mehr verrät auch das Feld des zu erwartenden Traffics. Hier wird geschätzt, wie viele Besucher pro Tag auf eure Seite kommen. Als Basis dafür liegen die Rankings eurer Keywords zugrunde, aus denen der zu erwartende Traffic errechnet wird. Die Zahlen sind durchaus realistisch, bleiben aber dennoch nur ungefähre Schätzungen, weshalb sie nie zu ernst genommen werden sollten.

SERPChecker

Kommen wir nun zum dritten Werkzeug der Mangools SEO-Tools. Dieses hört auf den Namen SERPChecker und der Name verrät eigentlich schon, was das Tool im Detail erledigen soll. Es zeigt euch die aktuellen SERPs an und zwar mitsamt wichtigen SEO-Werten.

Weiter oben hatte ich bereits aufgezeigt, dass auch im KWFinder die Top 10 SERPs ausgegeben werden, um Konkurrenzseiten und ihre SEO-Werte auf einen Blick zu präsentieren, ohne den KWFinder dafür verlassen zu müssen. Der SERPChecker erledigt dies ebenfalls, allerdings als einzelnes SEO-Tool und über den Platz 10 hinaus, wenn dies gewünscht wird. Er zeigt euch also Google-Suchergebnisse an, nur eben nicht wie Google, sondern mit allen relevanten SEO-Details.

Wie bei den anderen SEO-Tools auch, stelle ich den SERPChecker im Video unten einmal kurz vor und präsentiere, wie er funktioniert. Wer es genauer wissen möchte, findet im Test darunter dann eine ausführlichere Beschreibung.

Google-Suchergebnisse mit SEO-Daten

Der SERPChecker macht vor allem eines, er zeigt euch die SERPs, also die Suchergebnisse von Google an. Allerdings nicht einfach so, sondern mit allen wichtigen SEO-Daten im Gepäck. Von den MOZ-Werten, bis hin zum Majestic Citation Flow, ist also alles dabei und auch die Facebook Shares und Backlinks, werden sehr genau ausgeben und übersichtlich präsentiert.

Im Grunde zeigt der SERPChecker euch also noch einmal ganz genau, wie gut die Konkurrenz in den Google Suchergebnissen dasteht. Die Werte sind außerdem farblich hinterlegt, sodass auch hier wieder auf den ersten Blick deutlich wird, ob die Seiten viel Suchmaschinenoptimierung betreiben und schwer zu knacken sind oder es sich eher um einen einfachen Bereich handelt, in welchem ihr mit ein wenig SEO-Optimierung bereits gut vorwärts kommt.

Auch im SERPCecker lassen sich die Ergebnisse außerdem wieder nach Standort und Mobile- oder Desktop-Variante sortieren. Einfach ein Keyword vom KWFinder eingeben, die SERP-Suche starten und die Suchergebnisse von Google entsprechend analysieren.

SEO-Daten im SERPChecker

Für alle die nicht wissen, was es mit den MOZ- und Majestic-Daten auf sich hat, möchte ich hier noch einmal etwas näher darauf eingehen, da das Wissen darüber für den SERPChecker von elementarer Bedeutung ist. Kurz und vorab sei gesagt, dass MOZ und Majestic die wohl größten und bekanntesten SEO-Tools auf dem Markt sind.

Sowohl MOZ als auch Majestic, berechnen beide ihre eigenen SEO-Werte, die sie unterschiedlich benannt haben. Diese können per API auch von dritten, wie beispielsweise den Mangools SEO-Tools, für eigene Zwecke genutzt werden. Allgemein sind MOZ und Majestic außerdem sehr vertrauenswürdig und deshalb besonders aussagekräftig, wenn es um die SEO-Optimierung geht.

Hier nun die Werte, die bei fast allen Mangools SEO-Tools genutzt werden, also auch im SERPChecker entsprechend präsent dargestellt werden. Mit ihnen lässt sich die Stärke einer Website beurteilen.

Da all diese Daten in ihrem Bereich sehr repräsentativ sind und ihnen allgemein ein hoher Wert beigemessen werden kann, sind sie ein wunderbarer Indikator für die Stärke einer Website. Je höher die Werte also ausfallen, desto schwieriger wird es für euch, die entsprechende Website in den Google-Suchergebnissen zu schlagen.

Bei den Mangools SEO-Tools wird die Schwierigkeit mit einem LPS-Wert angegeben, der die Link-Profil-Stärke berechnet. Ähnlich wie bei der Keyword-Schwierigkeit im KWFinder, errechnet der SERPChecker also aus allen Werten eine Schwierigkeitsstufe für euch, die noch einmal verdeutlicht, wie hoch der zu erwartende Aufwand für ein Ranking bei Google ausfällt.

SiteProfiler

Weiter geht es mit dem SiteProfiler, ebenfalls ein sehr wichtiges Werkzeug in den Mangools SEO-Tools. Der SiteProfiler bietet euch vor allem eines, nämlich eine umfassende und detaillierte Übersicht, über eine bestehende Website. Ob ihr eure eigene Domain oder die der Konkurrenz analysiert, spielt dabei übrigens keine Rolle, denn grundsätzlich prüft der SiteProfiler jede Domain.

Wie der SiteProfiler im Einsatz funktioniert und welche Werte er am Ende ausgibt, zeigt das Video unten. Im Text hingegen, versuche ich die einzelnen Punkte noch genauer aufzuschlüsseln, um euch tiefere Einblicke in das SEO-Tool zu gewähren.

Vollumfängliche SEO-Analyse

Im Grunde liefert der SiteProfiler genau das, was eine SEO-Analyse ausmacht. Nämlich eine Übersicht über den Jetzt-Zustand einer Website, mit allen wichtigen SEO-Werten. Dabei ist der SiteProfiler, wie alle SEO-Tools von Mangools, sehr clever designt, sodass die Übersicht der einzelnen Metriken jederzeit gewährleistet wird und ihr klar durch die verschiedenen Bereiche des SEO-Tools geführt werdet.

Diese Bereiche möchte ich hier nun einmal genauer vorstellen, damit ihr ein Verständnis davon bekommt, was der SiteProfiler von Mangools im Detail für euch leistet und welche Werte er bereithält, die euch bei der SEO-Optimierung und Verbesserung eurer Website behilflich sind.

Alle Daten auf einen Blick

Der SiteProfiler ist am Ende die vollständige SEO-Analyse einer bestehenden Domain bzw. Website. Gerade wenn es um die Konkurrenz geht, kann der SiteProfiler viele Daten liefern, die bereits deutlich machen, wo die Stärken und Schwächen einer Website liegen und welcher Content besonders gut ankommt. Mit diesem Wissen, lassen sich dann wiederum passende Keywords im KWFinder generieren.

Allgemein hilft der SiteProfiler also nicht nur dabei die eigene Website zu optimieren und in entscheidenen Bereichen besser aufzustellen, er hilft auch dabei einen Überblick zu erhalten und die Konkurrenz in den richtigen Bereichen zu übertrumpfen.

Doch auch für die eigenen Domains ist es manchmal gar nicht so schlecht, eine umfangreiche SEO-Übersicht zu generieren oder die Top-Inhalte und Stärken des Linkprofils mal genauer anzuschauen. Es hilft einfach sehr bei der SEO-Optimierung und dabei, immer wieder besser zu werden als die Konkurrenz.

LinkMiner

Wenn es um die Backlinks einer Website geht und die Analyse eines bestehenden Linkprofils, bieten die Mangools SEO-Tools ein passendes Werkzeug, nämlich den LinkMiner an. Dieser kümmert sich darum, Websitebetreibern eine Übersicht über ihre Backlinks zu liefern, indem alle wichtige Daten diesbezüglich in einer Liste dargestellt werden. So ist sofort ersichtlich, welche Stärken und Schwächen das jeweilige Linkprofil aufweist.

Im Video seht ihr, wie der LinkMiner funktioniert und was er nach der Eingabe leistet. Wer es noch genauer wissen möchte, findet im Text darunter dann die entsprechenden Details.

Backlinks analysieren

Zunächst einmal gebt ihr im Suchfeld die zu analysierende Domain an. Anschließend listet der LinkMiner alle gefundenen Backlinks auf, die auf die entsprechende Website verweisen. Dabei wird praktischerweise auch gleich ein kleines DoFollow oder NoFollow angezeigt, sodass auf den ersten Blick sichtbar ist, um was für eine Art von Backlink es sich handelt. Auch das Land und Kategorie der Website, auf welcher der Backlink sich befindet, werden innerhalb der Liste mit angegeben.

Wer noch mehr über die verlinkende Website erfahren möchte, kann zum einen alle vorhandene Metriken einsehen (Trust Flow, Citation Flow, Facebook Shares usw.), er kann aber auch auf den entsprechenden Backlink klicken, um im rechten Bereich des LinkMiners eine kleine Vorschau zu generieren. Dort wird die Website dann angezeigt, sodass eine Live-Vorschau direkt in das Tool integriert wird. Wer zu viele Links von Unterseiten sieht, kann außerdem einen Haken bei »One link per ref. Domain« setzen, um immer nur einen Link per Domain zu sehen, was die Liste entsprechend reduziert.

Ganz oben im LinkMiner wird übrigens noch angezeigt, wie das Linkprofil der angegeben Website im allgemeinen aussieht. Also wie viele Backlinks insgesamt existieren und wie die sonstigen Werte aktuell aussehen.

Neue, Alte und verlorene Backlinks

Die wohl wichtigste Funktion des SEO-Tools, zumindest aus meiner Sicht, ist die Anzeige von neuen und verlorengegangen Backlinks. Bestehende Links sind schön und gut, interessant ist aber, wo neue Links eigentlich herkommen und welche alten plötzlich verschwunden sind. Nur so lässt sich der Linkaufbau schließlich effektiv verstärken und nur so kann schnell herausgefunden werden, ob ein Ranking vielleicht deshalb abgerutscht ist, weil ein besonders autoritärer Backlink gelöscht wurde.

Über die Reiter »New« und »Lost« erhaltet ihr nach Bestätigung dann die entsprechenden Listen und könnt für Klarheit in eurem Linkprofil sorgen. Für mich die wichtigste Funktion, mit der die entsprechenden Backlinks auf einen Blick dargestellt werden können.

Neue Backlinks lasse ich mir immer dann anzeigen, wenn ein viraler Erfolg erreicht wurde. Solche viralen Hits führen nämlich meist zu einer Vielzahl an frischen Backlinks, die dann bei der entsprechenden Zielgruppe verstärkt werden können, wenn ihr euch aktiv darum kümmert und euer Engagement in dem Bereich entsprechend ausbaut. Auch lässt sich so nachvollziehen, wenn ein neuer Backlink für überraschende Besucherströme sorgt.

Mangools Daten vs. Konkurrenz

Das waren sie nun also, alle Mangools SEO-Tools. Im Test habe ich versucht, jedes Tool der SEO Suite entsprechend genau vorzustellen und auf die jeweiligen Besonderheiten oder Schwächen entsprechend deutlich hinzuweisen. Am Ende soll es aber noch einmal um die tatsächliche Relevanz der SEO-Tools gehen und wie ich diese als Profi einschätze.

Was ich sofort festgestellt habe, ist vor allem, dass die Keyword-Schwierigkeit, die der KWFinder ausgibt, ziemlich treffend und sehr zuverlässig ist. Was im KWFinder als besonders schwer markiert wurde, ist auch in der Realität besonders schwer. Überhaupt sind die errechneten Werte sehr aussagekräftig, was natürlich auch daran liegt, dass Mangools zum Großteil auf die großen SEO-Unternehmen zurückgreift bzw. dessen Werte per API einbindet. MOZ und Majestic sind nun einmal große Namen und der sowohl Domain Authority von MOZ, als auch der Citation Flow von Majestic, sind einfach sehr wertvoll, wenn es um die Einschätzung von Websites geht, was die Werte entsprechend wichtig für eine SEO-Analyse werden lässt.

Gerade beim KWFinder, stimmt außerdem das Suchvolumen auffällig genau und allgemein empfinde ich die Daten einfach als sehr zuverlässig und hier und da definitiv besser als bei der Konkurrenz. Allerdings sind die Daten bei den meisten SEO-Tools inzwischen zuverlässig und stabil, Mangools ist also sehr gut, jedoch nicht zwangsläufig besser als alle anderen, denn solche Werte haben die meisten SEO-Tools inzwischen im Griff. Dennoch liefert gerade der KWFinder nicht nur genaue Zahlen, sondern eben auch sehr passende Keywords und Longtails. Damit gehört er schon zu den besseren Werkzeugen innerhalb der SEO-Szene.

Unschlagbare Preise

Preislich ist Mangools in meinen Augen fast unschlagbar. Klar, wer per Monat bezahlt, zahlt zu viel, doch der Rabatt im Jahresabo ist einfach nur der pure Wahnsinn. Kostet der Premium Account im Monat um die 65 Euro (unverschämt hoch), sind es im Jahresabo eben nur noch ungefähr 35 Euro im Monat (günstiger als das meiste Vergleichbare). Ganz klar, sollten Interessierte immer für ein Jahr im Voraus zahlen, alles andere macht bei den Mangools SEO-Tools einfach keinen Sinn.

Im Grunde lohnt sich die monatliche Abrechnung bei Mangools also nur dann, wenn ihr etwas herumspielen wollt und noch nicht sicher seid, wie gut sich die SEO-Tools für eure Projekte eignen. Hier aber gleich der Hinweis, dass Mangools mit kostenlosem Account bereits genutzt werden kann, die SEO-Tools dann nur entsprechende Limits besitzen. Im KWFinder sind kostenlos beispielsweise nur einige Keyword-Recherchen pro Tag möglich. Zum testen reicht das vollkommen aus, für den produktiven Einsatz aber eher nicht.

Mein Tipp ist übrigens, unbedingt den Premium-Tarif zu buchen, da euch sonst weniger Keywords im KWFinder angezeigt werden und die Limits allgemein auch zu schnell erreicht sind, gerade wenn ihr mehr als nur eine Website besitzt. Doch das müsst ihr am Ende natürlich selbst entscheiden.

Mangools SEO-Tools Fazit

Kommen wir nun also zu einem abschließenden Fazit. Jedes der SEO-Tools innerhalb von Mangools, ist für sich genommen serh gut gelungen. Meistens greifen die verschiedenen Werkzeuge dabei auf Daten zurück, die auch in den anderen Tools zum Einsatz kommen. Domain Authority und Citation Flow zum Beispiel, die API eingefügt sind. So liefert der Link Miner ähnliche Fakten wie der Siteprofiler, nur eben anders dargestellt und auf die Backlinks reduziert.

Was dabei von Anfang an zu gefallen weiß, ist das schicke Design der SEO-Tools. Hier ist alles sehr übersichtlich dargestellt und die kleinen Animationen sind für sich genommen zwar unnötig, lockern das ganze aber spürbar auf und lassen die Bedienung somit etwas flüssiger und stimmiger erscheinen. Vor allem das Zwei-Spalten Design überzeugt mich. Auf der linken Seite bekomme ich das Wichtige und Notwendige präsentiert, während Mangools mir rechts weitere detailierte Informationen anzeigt. Diese Idee zieht sich dabei durch die gesamten SEO-Tools, ich kann das Prinzip also überall anwenden und verinnerliche diese Art von Bedienung recht schnell.

Am Ende bekommt ihr also mehr als ein SEO-Tool für die nächste Keyword-Recherche, wie es am Anfang der KWfinder war. Ihr bekommt mehr als eine SEO-Analye eurer Website oder ein Tool, um schnell mal eure Backlinks zu prüfen. Bei Mangools bekommt ihr All-in-One SEO-Tools und das zu einem Preis, den kaum ein Konkurrent unterbieten wird. Vor allem kleinere Websitebetreiber und Web Worker mit Nischenseiten wird das freuen, denn für sie ist Mangools definitiv die erste Wahl.

Von mir gibt es die klare Empfehlung. Die Mangools SEO-Tools sollte sich jeder, der in irgendeiner Art und Weise Web Worker ist, unbedingt mal genauer ansehen. Eine entsprechende Übersicht findet ihr hier.